
Nebenbaumarten und gebietseigene Gehölze
Zertifizierung von einheimischen Nebenbaumarten.
Die Entwicklungen in der Forstgenetik gehen zügig voran. Für viele Arten stehen mittlerweile geeignete Genmarker, welche zur Zertifizierung genutzt werden können, zur Verfügung. Die Nachfrage nach zertifizierten Pflanzen von Nebenbaumarten ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Wir bieten daher die Zertifizierung von Nebenbaumarten, die nicht dem FoVG unterlegen, an.
Sie können ab sofort Ernten zum Pauschalpreis von 350,- € zertifizieren. Folgezertifikate für Saatgut kosten 100,- € und Pflanzenzertifikate kosten 50,- € pauschal.
Da die Erntebestände nicht über ein Registerzeichen verfügen, benötigen wir Ihre Angaben: Forstamt, Revier, Abteilung und wenn möglich geografische Koordinaten. Eine Keimuntersuchung ist sinnvoll, aber nicht obligatorisch: Wenn diese nicht durchgeführt wird, verwenden wir die durchschnittliche Anzahl lebender Keime pro KG für die Mengenkontrolle.
Den Aufnahmebogen für Nebenbaumarten finden Sie unter Downloads.
Hinweis für Forstbetriebe: Zurzeit sind im Gegensatz zu FoVG-Arten noch keine ausreichenden Saatgut- oder Pflanzenmengen der Nebenbaumarten auf dem Markt.
Bitte beachten Sie dies bei Ausschreibungen.
Der FfV bietet aktuell kein Zertifizierungsverfahren für gebietseigene Gehölze an.
Wir halten den vom BMU erarbeiteten Vorschlag für die Zertifizierung von Samen und Pflanzen gebietseigener Gehölze für absolut untauglich den Zweck des § 40 Absatz 4 BNatSchG zu erfüllen.
